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Saisonbeginn 2018 - Hurra, es ist wieder was los auf den Ringermatten

07.09.2018: Wenn an diesem Wochenende die achtmonatige Pause im bedeutenden Mannschaftsringen mit dem Saisonauftakt endet, sind allseits die Erwartungen groß. Doch Euphorie und Enttäuschungen, Siege und Niederlagen werden wie immer nicht weit auseinanderliegen. Am Transfermarkt waren die Vereine äußerst aktiv.

Gespannt sein darf man nicht nur, wie sich die auserkorenen Favoriten schlagen. Auch das neu eingeführte Punktesystem in der Bundesliga birgt Brisanz und an neue Regeln, insbesondere im griechisch-römischen Stil, müssen sich Athleten, Trainer und Fans (noch) gewöhnen.

Bundesliga Südwest: Südbaden gegen Saarland oder umgekehrt lautet das Kräfteverhältnis. Da der ASV Urloffen als letztjähriger Tabellenletzter von seinem Abstiegsrecht kein Gebrauch machte, ist die Liga wieder auf acht Mannschaften angewachsen, darunter der Deutsche Mannschaftsmeister KSV Köllerbach. Zwar gehören die Saarländer erneut zu den Titelkandidaten, doch für den Gruppensieg kommt auch der TuS Adelhausen in Frage. Die Ringer vom Dinkelberg scheiterten Anfang des Jahres im Halbfinale äußerst knapp an dem KSV. Die Wege der beiden Teams werden sich erst am 3. Oktober kreuzen. Als erstes prüft die RKG Freiburg 2000 den Titelträger. Der TuS muss zum Auftakt beim AC Heusweiler antreten. Ihr Debüt als Bundesligist gibt die RG Hausen-Zell gegen den ASV Hüttigweiler und der ASV Urloffen will im Heimkampf gegen den KV Riegelsberg gleich ein Ausrufezeichen setzen.

Regionalliga Baden-Württemberg: Die im vergangenen Jahr als Taktikliga verschriene Regionalliga hat gute Chancen, ihr angekratztes Image aufzupolieren. Dafür soll in erster Linie der ASV Schorndorf sorgen, der als Titelkandidat hoch gehandelt wird. Dazu gehören noch Vorjahresmeister TuS Adelhausen II, der nordbadische Aufsteiger und zweitligaerfahrene SRC Viernheim, und der KSV Schriesheim. Letzteres Team hatte im Vorjahr schon das Zeug einer Spitzenmannschaft, sah sich aber noch nicht reif für die Bundesliga. Aufgrund der Neuzugänge müsste die Absicht, aufzusteigen, nun da sein. Der KSV Tennenbronn wird dies zum Auftakt an der Bergstraße zu spüren bekommen. Auch der KSV Hofstetten als dritter Aufsteiger im Bunde will kein Prügelknabe sein. Weil das Los es so will, werden die Kinzigtal-Ringer zur Heimpremiere gleich einem Leistungstest durch Schorndorf unterzogen. Im Fokus des ersten Kampftages aber steht das schwäbische Derby zwischen dem AB Aichhalden und dem AV Sulgen.

Oberliga Südbaden: Die Saison könnte spannender werden als im Vorjahr, wo es keinem Team gelang, den KSV Hofstetten zu schlagen. Sicherlich werden die beiden Regionalliga-Absteiger KSV Rheinfelden und KSV Taisersdorf nicht im Mittelfeld versinken. Sie beginnen mit Heimkämpfen. Mehr Titelchancen werden dem KSV Gottmadingen eingeräumt, der nach mehrjähriger Pause wieder in der höchsten Verbandsklasse des Südbadischen Ringerverbandes angekommen ist. Die Ringer nahe der schweizerischen Grenze empfangen zum Debüt den RSV Schuttertal, der erneut für den Klassenerhalt große Anstrengungen unternehmen muss. Nicht außer Acht gelassen werden darf der KSV Haslach, der es im Vorjahr immerhin auf Rang drei schaffte. Als Spielverderber könnte der ASV Urloffen II auftreten. Vor allem durch seine enorme Heimstärke wurde er 2017 letztlich Vizemeister.

Verbandsliga Südbaden:  Die Liga hat durch vier „Neuzugänge“ ein deutlich anderes Gesicht erhalten. Dass mit der WKG Weitenau-Wieslet II, dem KSV Tennenbronn II und der RG Hausen-Zell II gleich drei Reserveteams abgestiegen sind, darüber wird mancher Konkurrent nicht traurig sein. Denn erste Mannschaften lassen sich in der Aufstellung besser ausrechnen. Wie in den Vorjahren werden es die Aufsteiger Lutte Sélestat, RG Lahr und KSV Wollmatingen schwer haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Denn es kann im ungünstigsten Fall bis zu vier Absteiger geben. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem SV Triberg. Welche Rolle werden die Wasserfall-Ringer nach ihrem Rückzug aus der Bundesliga spielen? Eine erste Antwort darauf könnte der KSV Wollmatingen geben, der in der Kurstadt antritt.

ARGE-SAB Wie schon 2016 und 2017 wird die Arbeitsgemeinschaft Schwarzwald-Bodensee mit Vereinen aus den Landesverbänden Württemberg und Südbaden mit zwei Leistungsklassen in die neue Saison starten. Einen Rekord gibt es dagegen bei den Schülern. Insgesamt haben 22 Vereine 28 Mannschaften für den Sportbetrieb gemeldet, die in drei Leistungsligen verteilt jeweils ihre Meister, Aufsteiger und Absteiger ermitteln. Dies unterstreicht die gute Nachwuchsarbeit in der ARGE.

Bezirksliga: Mit dem KSV Allensbach und dem VfK Radolfzell stehen sich zwei Teams im Bodensee-Derby gegenüber. Die Favoritenrolle liegt dabei eindeutig bei den Gastgebern. In den Kreis der Meisterschaftskandidaten müssen der aus der Verbandsliga Südbaden abgestiegene KSV Tennenbronn II sowie der KSV Gottmadingen II gerechnet werden. Die Hegau-Ringer haben ihre Erste aufgerüstet, wovon die Reserve profitieren wird. Außerdem stehen beim KSVG zahlreiche talentierte Eigengewächse auf dem Sprung zu den Aktiven. Gegner KSV Trossingen wird da wenig ausrichten können. Ob diesem Trio Vereine wie der Radolfzell, KSV Taisersdorf II, KG Nendingen/Mühlheim II oder KG Baienfurt/Friedrichshafen II hin und wieder ein Schnippchen schlagen können, ist äußerst fraglich. Letzt genannte Klubs werden ihr Saisonziel auf den Klassenerhalt konzentrieren, so dass eine Zwei-Klassen-Gesellschaft ohne echtes Mittelfeld droht.

Bezirksklasse: Im Prinzip ist alles offen, wer Meister werden könnte. Vom AV Hornberg kommt jedoch die Kampfansage, gerne mal wieder eine Klasse höher ringen zu wollen. Sehr bald wird sich zeigen, ob die Gutach-Athleten dies umsetzen können. Einer ersten Bewährungsprobe unterziehen sie sich beim KSV Winzeln II, der mit seinen Eigengewächsen durchaus das Zeug zu einer Spitzenmannschaft hat. Ob dagegen die freiwilligen Absteiger AV Sulgen II und StTV Singen gleich wieder oben mitmischen können, ist aufgrund der dünnen Personaldecke dieser beiden Vereine fraglich. Das trifft auch auf den sportlichen Absteiger KSV Vöhrenbach zu. Letzterer bittet zum Saisonauftakt zum Derby gegen den KSK Furtwangen II. Ein weiteres Nachbarschaftstreffen mit lokalem Charakter birgt die Partie in Aichhalden zwischen der dritten Staffel der Gastgeber und der Regionalliga-Reserve des AV Sulgen. Der AC Villingen könnte ein Kandidat fürs Mittelfeld sein und muss das zum Auftakt beim KSV Taisersdorf III beweisen. Einen Heimsieg traut sich der AV Hardt II heute Abend gegen Singen zu.

2018 Saison Bild1

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