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Ausflug nach Budapest

26.10.2018: Zahlreiche Präsidiumsmitglieder des SBRV machten sich am 21. Oktober auf den Weg nach Budapest zur Weltmeisterschaft. Bereits die Eröffnungsfeier in der Papp László Sportarena war ein Highlight. Im Gegensatz zur letztjährigen WM in Paris fanden nur sehr wenige Sicherheitskontrollen statt und so war es uns möglich, uns in unterschiedlichen Blocks mit vielen Ringerfreunden aus der ganzen Welt zu treffen.

Sport verbindet – bei so einem internationalen Event wird immer wieder deutlich, wie friedlich Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen eine gemeinsame wunderbare Zeit miteinander verbringen können.

Viele großartige und spannende Kämpfe konnten wir bei der Weltmeisterschaft bestaunen. Zu den ganz besonderen Finals zählte sicherlich die Begegnung Kyle Snyder gegen Abdulrashid Sadulaev, welches der Russe nach nicht einmal zwei Minuten für sich entscheiden konnte und verdient Weltmeister wurde. Jordan Burroughs konnte sich im Kampf um Platz 3 knapp gegen Frank Chamizo durchsetzen. Bei den Männern dominierten Russland und die USA.

Bei den Frauen zeigten insbesondere die Japanerinnen beeindruckende Kämpfe. Aus deutscher Sicht verliefen die ersten Tage der WM nicht so erfolgreich, wie erhofft. Die Medaillenhoffnungen liegen nun in den nächsten Tagen bei den Greco-Ringern. Doch nicht nur Ringen, sondern auch Kultur stand auf dem Programm. Mit der U-Bahn, mit der Zahnradbahn, mit dem Fahrrad und zu Fuß erkundeten wir Budapest.

Wahrzeichen und beeindruckendes Bauwerk der ungarischen Hauptstadt ist das Parlamentsgebäude. Es liegt gut sichtbar am Pester Donauufer. Ein weiteres beeindruckendes Bauwerk ist die Fischerbastei in Budapest. Sie wurde im gleichen Zeitraum wie das Parlamentsgebäude, zwischen 1899 und 1905 erbaut. Ebenfalls sehr sehenswert, ist die Matthiaskirche in unmittelbarer Nähe, die genau wie die Bastei von Frigyes Schulek erbaut wurde. Geschichtsträchtig ist auch der Heldenplatz im Stadtteil Pest im Osten der Stadt. Die Pläne zur Errichtung des Heldenplatzes entstanden bereits während der Budapester Milleniumsausstellung im Jahr 1896. Knapp 30 Jahre später wurde das Denkmal zu Ehren der ungarischen Helden fertiggestellt.

Allgegenwärtig in Budapest ist die Donau. Der zweitgrößte Fluss Europas teilt die Stadt in zwei Teile, Buda und Pest. Erst 1873 wurden die Teile offiziell zusammengelegt und das heutige Budapest gegründet. Entlang des Flusses spazieren gehen und einfach den Blick auf die Donau von einer der vielen Brücken genießen ist sehr faszinierend. Kirchen gibt es viele in der ungarischen Hauptstadt. Aber keine ist so schön und opulent wie die St.Stephans-Basilika im Stadtteil Pest. Seit ihrer Einweihung 1905 gehört sie zu den gefragtesten Sehenswürdigkeiten in Budapest. Mit Platz im Innenraum für bis zu 8.500 Menschen und einer 96 Meter hohen Kuppel ist sie außerdem die größte Kirche in Budapest und gehört seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.

Zum Stadtbild Budapests gehören außerdem die vielen Brücken, welche die Donau überspannen. Die wohl bekannteste der neun Budapester Brücken ist die Kettenbrücke. Nicht die größte, aber die bekannteste Budapester Kirche ist die Matthiaskirche. Sie befindet sich, wie viele andere Sehenswürdigkeiten auch, im Burgviertel auf der Budaer Seite der Stadt. In den vergangenen Jahrhunderten fanden hier zahlreiche Krönungen statt, unter anderem die von Elisabeth, besser bekannt als Sisi, Kaiserin von Ungarn, weshalb sie auch Krönungskirche genannt wird.

Am 25. Oktober ging es wieder zurück nach Deutschland. Auf dem Weg zum Flughafen konnten wir im Internet noch die ersten erfolgreichen Kämpfe von Frank Stäbler verfolgen, der verdient nach bärenstarken Siegen ins Finale einzog. Ein großes Dankeschön gilt Präsident Martin Knosp für die gelungene Organisation unseres Ausflugs. Nun heißt es heute Daumen drücken für Frank Stäblers Traum vom 3. WM Titel und natürlich dann auch den weiteren deutschen Ringern, unter anderem Südbadens Peter Öhler, die nun ins Wettkampfgeschehen eingreifen.

2018 Budapest 1

 

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