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Kräftezehrende Saison geht zu Ende

Während die Bundesligen mit dem Viertelfinale in die heiße Phase einsteigen, ziehen die Ligen darunter mit dem letzten Kampftag einen Schlussstrich unter eine spannende und interessante, aber auch kräftezehrende Saison.

 

Bundesliga: Das Taktieren der Spitzenclubs hat jetzt ein Ende, denn mit den an diesem Wochenende beginnenden Viertelfinals geht es richtig zur Sache. Mit dem KSV Köllerbach und dem SV Burghausen gibt es bereits zu Beginn der KO-Runde eine Neuauflage des diesjährigen Finales. Da hatten ja die Bayern am Ende die Nase vorn. Titelfavorit TuS Adelhausen, im Januar im Halbfinale nur knapp an Köllerbach gescheitert, hat mit dem KSV Witten einen schlagbaren Gegner zugelost bekommen und hat den Vorteil, zuerst auswärts antreten zu müssen. Bereits das Erreichen des Viertelfinales bedeutet für den ASV Urloffen ein großer Erfolg. Ob da gegen die Red Devils Heilbronn (VfL Neckargartach) noch was geht, wird sich zeigen. Als Favorit geht der ASV Mainz beim SV Hallbergmoos auf die Matte. Die Rückkämpfe finden am 29. Dezember statt.

Bild: Augen zu und durch.

Regionalliga Baden-Württemberg: Das hätte zu Saisonbeginn niemand gedacht, dass der Meister erst im letzten Kampf ermittelt wird. Nach einer kurzzeitigen Schwächephase hat die RKG Reilingen-Hockenheim wieder alle Trümpfe in der Hand und kann beim KSV Schriesheim aus eigener Kraft den Titel holen. Fraglich ist, ob die Schriesheimer dem ASV Schorndorf Schützenhilfe leisten können. Zwei zuletzt deutliche Niederlagen des KSV lassen Zweifel aufkommen. Andererseits steht den Schorndorfern beim heimstarken RSC Viernheim eine hohe Hürde bevor. Nach dem die WKG Weitenau-Wieslet am vergangenen Wochenende mit dem 16:14 Sieg über den AV Sulgen den Klassenverbleib unter Dach und Fach brachte, reist sie ohne Druck zum AB Aichhalden. Der TuS Adelhausen II kann sich beim AV Sulgen eine knappe Niederlage leisten, um trotzdem in der Liga zu verbleiben.

Oberliga Südbaden: Erleichterung bei Olympia Schiltigheim II und RSV Schuttertal. Nachdem mit dem TuS Adelhausen II höchstens eine südbadische Mannschaft aus der Regionalliga absteigen kann, brauchen sie sich um den Klassenerhalt nicht mehr sorgen. So können die Elsässer die Aufgabe beim KSV Haslach und die RSV-Ringer beim KSV Taisersdorf gelassen angehen. Dies gilt auch für den VfK Mühlenbach, der die Saison unabhängig von dem Ausgang des Kampfes beim KSV Rheinfelden als Tabellendritter abschließt. Rein theoretisch wäre für die Mühlenbacher noch die Vizemeisterschaft möglich. Dazu müsste aber nicht nur am Oberrhein gewonnen werden, sondern auch der KSV Gottmadingen über den KSK Furtwangen stolpern. Beides ist hinsichtlich der klaren Vorkampfergebnisse äußerst unwahrscheinlich. In das Ortenau-Derby gegen den ASV Urloffen II geht der KSV Appenweier als Favorit.

Verbandsliga Südbaden: In der Abstiegsfrage dieser Liga hängt viel vom TuS Adelhausen II ab. Bleiben die Oberrhein-Ringer in der Regionalliga, gibt es definitiv nur zwei Absteiger, ansonsten drei. Während Lutte Sélestat schon länger dafür feststeht, wird der zweite Absteiger zwischen der RKG Freiburg 2000 II und dem SV Triberg gesucht. Da haben die Kurstadt-Ringer die besseren Optionen. Ihnen dürfte ein Sieg zu Hause gegen Sélestat leichter fallen als den Freiburgern ein doppelter Punktgewinn gegen die RG Waldkirch-Kollnau. Ganz entspannt kann der gesicherte KSV Wollmatingen beim ASV Vörstetten antreten. Da sind die Gastgeber ebenso im Vorteil wie der SV Gresgen gegen die RG Lahr. Nur zu gerne würde der AC Gutach-Bleibach Meister SV Eschbach 1967 die Abschiedsvorstellung vermiesen.

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