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Deutsche Meisterschaft weibliche Jugend 2019 in Berlin

31.03.2019: Mario Sachs, Winfried Schubert, Mirko Burger und Kampfrichter Meik Stahl machten sich am Freitag mit sieben Starterinnen auf den Weg nach Berlin. Der SBRV gratuliert dem gesamten Team zu einer grandiosen Leistung, die mit einer Gold-, eine Silber- und einer Bronzemedaille, einem 4. und einem 5. Platz sowie zwei 7. Plätzen verdient belohnt wurde. Und auch für unseren Kampfrichter Meik Stahl war es eine gelungene DM, stand er nach sehr guten Kämpfen in den Finals auf der Matte.

Weibliche Jugend A

Sophia Schäfle von der RKG Freiburg 2000 wurde Deutsche Meisterin in der Gewichtsklasse bis 69kg. Mit einem klaren 16:0 besiegte sie Sophia Tamara Gilberg vom RV Haibach. Im zweiten Kampf versuchte Lena Kaiser vom AC Ückerath eine Niederlage zu verhindern, doch Sophia gewann auch ihren zweiten Kampf und sicherte sich die Goldmedaille.

Chiara Hirt startete grandios in der Gewichtsklasse bis 53kg neben weiteren 15 TN in den Wettkampf. Nach einem Schultersieg gegen Tina Zellner vom SC Anger folgte ein 16:0 Sieg gegen Eileen Fiedler vom RC Chemnitz. Leoni Matthies vom AC Ückerath machte es ihr nicht ganz so leicht, doch auch sie konnte Chiara mit 5:0 besiegen. Sasha Schmitt vom KSV Köllerbach war im nächsten Kampf chancenlos und Chiara siegte erneut auf Schulter und zog ins Finale ein. Hier traf sie auf Michelle Schnapp vom RSV Frankfurt/Oder. Chiara kämpfte verbissen, musste sich jedoch leider knapp mit 4:1 geschlagen geben, wurde jedoch verdient Deutsche Vizemeisterin und strahlte mit Vater Volker Hirt um die Wette, sicherte sie sich doch die erste Frauenmedaille in der Geschichte des KSV Gottmadingen.

Auch Marie Trayer (49kg) vom KSV Appenweier gelang im ersten Kampf ein Schultersieg. Im zweiten Kampf kämpfte Marie großartig, der Sieg ging leider beim Stand von 7:7 an ihre Gegnerin vom ASV Daxlanden. Auch im 3. Kampf ging es denkbar knapp zu, doch Marie behielt die Oberhand und siegte mit 3:1 gegen Vanja Gersák Perez vom VfK Schifferstadt, hatte jedoch dafür im kleinen Finale das Glück nicht auf ihrer Seite und musste sich Sonja Nguyen aus Berlin unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Schade für Marie nach starken Kämpfen und doch ein sehr guter 4. Platz bei insgesamt 10 Teilnehmerinnen.

Ellen-Marie Müller von der WKG Weitenau-Wieslet startete in der Gewichtsklasse bis 57kg. Im ersten Kampf verletzte sich ihre Gegnerin Lana Celine Nitsche vom RSC Fulda und musste leider aufgeben. Einem TÜP über Franziska Schweikl vom SC Unterföhring folgte ein knapper aber verdienter 3:2 Punktesieg gegen Anna Titze vom AC Ückerath. Danach folgten zwei Niederlagen und Ellen-Marie stand im Kampf um Platz 5 auf der Matte. Hier lieferten sie und ihre Gegnerin Sophie Krauß vom RV Thalheim sich einen ebenbürtigen Kampf, den Ellen-Marie am Ende für sich entscheiden konnte und einen starken 5. Platz belegte.

Lea Groß von der RG Hausen-Zell (61kg) musste zunächst zwei Niederlagen hinnehmen, bevor sie Marie Steinitz vom KSV Kirchlinde deutlich mit 12:5 besiegen konnte. Im Kampf um Platz 7 ließ sie Sophie Linseisen vom ASV Au/Hallertau dann mit 18:0 keine Chance und sicherte sich den 7. Platz.

Weibliche Jugend B

Alexia Burger von der RG Waldkirch-Kollnau ging in der Gewichtsklasse bis 42kg (13 TN) auf die Matte. Sie startete mit einem 4:0 Punktsieg gegen Thuy Anh Nguyen aus Berlin und einem gelungenen Schultersieg gegen Leonie Kames aus Frankfurt in die Meisterschaft. Im dritten Kampf musste sich Alexia leider ganz knapp mit 5:6 Naemi Leistner vom RV Zschopau geschlagen geben, doch bereits im nächsten Kampf zeigte sie wieder ihre Stärke und besiegte Berenike Kurth vom SC Unterföhring auf Schulter und zog verdient ins kleine Finale ein. Hier gewann sie deutlich mit 15:4 gegen Sophia Langner vom VfL Tegel und gewann die Bronzemedaille.

Alina Weber (52kg) vom TSV Kandern startete mit einer Niederlage in den Wettkampf. Doch im zweiten Kampf zeigte Alina ihr Können und gewann deutlich mit 10:2 gegen Susanna Opaez vom ASV Karthause e.V. Im dritten Kampf kam Alina leider gegen Ariana Schulin nicht über eine Einser-Wertung hinaus und unterlag mit 4:1. Im Kampf um Platz 7 wollte es Alina dann aber nochmal wissen - in einem starken Kampf besiegte sie Melina Holländer vom VfK 07 Schifferstadt mit 4:2. Eine sehr gute Leistung, da Alina nach ihrer Armverletzung erstmals wieder ins Kampfgeschehen eingreifen konnte.

 
Die Deutsche Meisterschaft in Berlin war sehr gut organisiert und es war ein sehr gelungenes Wochenende auch dank der mitgereisten Eltern und Trainer, so Winfried Schubert. Besonders erfreulich für den Ringkampfsport, so sein Resümee, ist auch, dass Bayern und Nordbaden wieder verstärkt im Frauenringen aktiv sind. Mit fünf Ringerinnen unter den Top 5 und zwei guten 7. Plätzen machte sich unser Team "Siegbaden" stolz auf den weiten Heimweg. Herzlichen Glückwunsch

2019 DM weibliche Jugend

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