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Weltmeisterschaft 2019 in Kasachstan

25.09.2019: Die Hauptstadt Nur-Sultan präsentierte sich während der WM als grandioser und sehr hilfsbereiter Gastgeber und die Barys-Arena bot das perfekte Ambiente. Da es sich bei diesen Titelkämpfen um die erste Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio handelte, war der Andrang und die Qualität in den olympischen Gewichtsklassen entsprechend hoch.

Für das deutsche Team war die WM insbesondere im Greco-Bereich mit zwei Bronzemedaillen und drei Olympiaqualifikationen durch F. Stäbler, D. Kudla und E. Popp sowie zwei Bronzemedaillen und zeitgleich somit zwei weitere Olympiatickets durch A. Rotter-Focken und A. Schell sehr erfolgreich. Im Freistilbereich schrammte das deutsche Team an den Olympiaplätzen vorbei und auch aus südbadischer Sicht war die WM nicht so erfolgreich, wie es sich sicherlich viele erhofft hatten. Doch, so Martin Knosp nach der WM: Wir sind sehr stolz, unsere Ringerinnen und Ringer haben zwar die Olympiaqualifikationen verpasst, doch insgesamt starke Kämpfe gerungen und gezeigt, dass sie nah an der Weltspitze sind.

Peter Öhler hatte in der Gewichtsklasse bis 97kg den deutlich stärken Pool erwischt. Er kämpfte verbissen und stemmte sich mit aller Macht gegen eine Niederlage in der Qualifikationsrunde. Nach sechs Minuten hatte er mit 1:5 das Nachsehen gegen den Iraner Saravi, der im ¼ Finale ausschied. Peter kann trotzdem stolz auf seine Leistungen sein, nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr hat er sich stark zurückgekämpft.

Sascha Semisorow startete in der Gewichtsklasse bis 65kg Freistil. In einem bärenstarken Kampf schulterte er P. Gonzales Crespo (ESP) bei der Führung von 3:2. Auch im zweiten Kampf griff Sascha beherzt an, musste sich dann aber D. Niyazbekov (KAZ) denkbar knapp mit 8:12 geschlagen geben. Da der Kasache ins Finale einzog, bekam Sascha die erneute Möglichkeit, ins Kampfgeschehen einzugreifen. In der Hoffnungsrunde konnte er seinen ersten Kampf ebenfalls auf Schulter gewinnen, bevor er leider im entscheidenden Kampf um das Olympiaticket T. Ochir (MGL) mit 0:8 unterlag.

Annika Wendle besiegt in der Quali S. Eshmuratova (UZB) 10:3, unterlag dann leider im Achtelfinale B. Gun (TUR) 0:11.

Ellen Riesterer ging in der Gewichtsklasse bis 50kg auf die Matte. Im ersten Kampf unterlag sie der der Rumänin E. Vuc in der Quali ganz knapp 2:4, da Vuc ins Finale einzog, bekam Ellen die nächste Chance. Im ersten Kampf der Hoffnungsrunde legte sie M. Hsieh (TPE) beim Stande von 4:0 gekonnt auf die Schulter und auch im zweiten Kampf ging Ellen stark in den Kampf. Am Ende hatte sie hauchdünn das Nachsehen und verlor gegen O. Livach (UKR) denkbar knapp mit 4:3. 10 Sekunden trennten Ellen von der Olympiaqualifikation, als sie ihre hart erkämpfte 3:2 Führung abgab.

Elena Brugger (57kg) unterlag im Qualifikationskampf leider trotz sehr gutem Kampf L. Antes Castillo (ECU) mit 1:4.

Besonders freute sich das gesamte Team so wie die zahlreichen Fans aus Südbaden über die Bronze-Medaille von A. Rotter-Focken, die in Freiburg trainiert.

Nun heißt es, sich neu zu fokussieren und auf die nächste Gelegenheit hinzuarbeiten. Im März 2020 in Budapest (Ungarn) beim Europäischen Qualifikationsturnier, bzw. im April beim weltweiten Qualifikationsturnier in Sofia (Bulgarien) können sich nochmals die besten Zwei der jeweiligen Gewichtsklassen ihre Teilnahme für Tokio sichern. Wir wünschen unseren Ringerinnen und Ringern viel Erfolg.

 

2019 WM Oehler

2019 WM Riesterer

2019 WM Semisorow

2019 WM Brugger

2019 WM Wendle

2019 WM Focken

2019 WM Fans

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