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Grand Prix 2017 in Dormagen

Mit acht Ringerinnen ging der SBRV am Wochenende, begleitet von Ralf Wendle, in Dormagen an den Start. 22 Nationen nahmen bei dem sehr gut organisierten Grand Prix in Dormagen mit insgesamt 45 Teams teil. In der Gesamtwertung belegte Russland mit 22 Teilnehmerinnen Platz 1 vor Deutschland (28 TN), Kasachstan (16 TN) und Kanada mit 10 Teilnehmerinnen. Südbaden kam

auf einen guten 14. Platz. Annika, Elena und Nadine starteten beim Grand Prix für das Team Deutschland, alle weiteren Teilnehmerinnen starteten für das Team Südbaden. Der SBRV gratuliert allen Ringerinnen zu dieser starken Leistung. Trainer Ralf Wendle, der sich direkt von Dormagen auf den Weg nach Hennef zum nächsten Lehrgang machte, bestätige allen südbadischen Ringerinnen tolle Leistungen. Die Kadettinnen haben sich klasse verkauft, sie waren zum ersten Mal beim GP..

In der Kategorie Frauen starteten Annika Wendle, Elena Brugger, Johanna Meier und Nadine Weinauge.
Annika Wendle (53kg / ASV Altenheim) gewann ihren ersten Kampf gegen Janika Vakkila aus Finnland souverän mit 11:2. Dormagen2017Im zweiten Kampf unterlag sie Hilary Honorine aus Frankreich mit 7:12. Einer der wenigen Kämpfe des Kampftages, der sehr unglücklich gewertet wurde und für viel Aufregung sorgte. Mit ein bisschen mehr Wertungsglück wäre ein Kampf um Platz 3 oder 5 durchaus möglich gewesen, so am Ende Platz 8 für Annika.
Elena Brugger (55kg / TuS Adelhausen) belegte den großartigen 2. Platz. Nach zwei starken Kämpfen, die sie beide mit 10:0 gewann, unterlag Elena im Finale der starken Mathilde Reviere aus Frankreich. Reviere gehört zu den Weltklasseringerinnen und dass Elena lediglich nach Punkten unterlag, war eine tolle Leistung.
Johanna Meier (55kg / WKG Weitenau-Wieslet) stand nach den Finalkämpfen am heutigen Sonntag ebenfalls sehr verdient auf dem Siegertreppchen. Johanna bestritt vier Kämpfe, von denen sie lediglich Teamkolleginn Elena Brugger unterlag, alle anderen für sich entscheiden konnte. Nanny Jönsson aus Dänemark fege sie mit 12:2 von der Matte, Elisa Savalle aus Frankreich besiegte sie mit 4:9 und im Kampf um Platz 3 ließ Johanna ebenfalls nichts mehr anbrennen und besiegte Jeannie Kessler aus Österreich mit 9:2.
Auch Nadine Weinauge (63kg / KSK Furtwangen) kehrt mit einer Medaille nach Südbaden zurück. Gegen Olivia Henningsson aus Schweden gewann Nadine mit 6:2. Der späteren Goldmedaillen-Gewinnerin Braxton Stone unterlag sie. Im Kampf um Platz 3 gelang Nadine ein Schultersieg gegen Natalia Kubaty aus Polen.
In der Kategorie Kadettinnen starteten Sina Moosmann, Alina Gola, Jennifer Wagner und Sabrina Fischer.
Sina Moosmann (52kg / KSV Tennenbronn) konnte zwei starke Kämpfe zeigen und musste sich leider zweimal in den letzten Sekunden geschlagen geben. Gegen Leah Bauer aus dem Saarland verlor sie mit 2:4 und gegen Nova Bergmann aus Schweden verlor sie leider noch knapper mit 9:8. Platz 14 für Sina, die jedoch zeigte, dass sehr viel Potenzial in ihr steckt.
Auch Alina Gola (56 kg / TSV Kandern) zeigte tolle Kämpfe. Oliva Fosberg und Filippa Strandberg, beide aus Schweden, fegte sie beide mit Schultersiegen von der Matte. Gegen Ameline Douarre aus Frankreich verlor sie denkbar knapp mit 4:3. Im vierten Kampf musste sie sich mit 0:6 Yekaterina Firstova aus Kasachstan geschlagen geben und kehrt mit einem guten 7. Platz zurück.
Jennifer Wagner (65 kg / TSV Kandern) konnte in ihren zwei Kämpfe leider nicht ihre Stärken zeigen. Gegen Noémi Szabados aus Ungarn und A. Kairgeldinova aus Kasachstan verlor sie. Es folgte ein Freundschaftskampf gegen Anne-Kathrin Roick. Jenny lag mit 4:2 zurück, wurde dann jedoch immer stärker und konnte den Kampf schlussendlich mit einem Schultersieg für sich entscheiden.
Sabrina Fischer (70kg / ASV Urloffen) beendet das stark besetzte Turnier mit einem tollen 5. Platz. Sabrina startete eine Gewichtsklasse höher und so ist die Platzierung noch höher zu werten. Cornelia Nielsen aus Schweden zwang sie auf die Schultern. Anschließend musste sie gegen die spätere Goldmedaillen-Gewinnerin, Alena Timofeeva aus Russland eine 12:2 Niederlage einstecken. Tragisch war Sabrinas dritter Kampf, den sie im letzten Moment mit 7:7 gegen Valeriia Trifonova verlor. Im Kampf um Platz 5 zeigte Sabrina dann nochmals ihr Können und besiegte Inkara Zhanatayeva aus Kasachstan souverän mit 9:2.

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