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Präsidiumsausflug zur WM 2017 nach Paris
Das Präsidium des SBRV hatte beschlossen, die Weltmeisterschaft in Paris zu besuchen. Mit dem TGV startete die Gruppe am Donnerstagmorgen in Straßburg und bereits zwei Stunden später kamen wir in Paris an. Kurz ins Hotel Ibis am Pigalle zum Einchecken und dann ging es auch schon los. Ringen und Sightseeing zu

verbinden, das ist eine großartige Kombination des Reisens und so gab es viel zu sehen und zu erleben. Besonders gefreut haben wir uns natürlich, dass wir den Weg zur Silbermedaille von Aline Focken, die nun in Südbaden trainiert, miterleben durften. An dieser Stelle gratulieren wir Aline, wie auch Luisa Niemesch, die nur haarscharf an der Bronzemedaille vorbeigeschrammt ist, zu ihrem 5. Platz. Nach den Frauen folgten Freitag und Samstag die Freistiler.

Für Südbaden gingen die großen Träume auf der Matte leider nicht in Erfüllung. Manuel Wolfer konnte einen Kampf für sich entscheiden, Alexander Semisorow verlor seinen ersten Kampf und bekam leider keine weitere Chance, noch einmal ins Kampfgeschehen einzugreifen. Und doch, Präsidiumso waren wir uns einig, muss man es auch erst einmal schaffen, zu einer Weltmeisterschaft nominiert zu werden, denn bis dahin ist es ein langer Weg, auf dem viele Kämpfe gewonnen werden müssen.

Insgesamt war die Weltmeisterschaft in der AccorHotelsArena großartig organisiert. Mit dem tanzenden Eiffelturm, tollen Lichteffekten und passender Musik war die Stimmung zu jederzeit ausgelassen. Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr Sport die Menschen verbindet und wie friedlich man neben einander sitzen kann, ohne dass Nationalität, Hautfarbe oder Religion eine Rolle spielen. Extrem hoch waren die Sicherheitsvorkehrungen, und so nervig die Kontrollen manchmal auch waren, so sehr konnten wir die Maßnahmen auch verstehen.

Es gab viele großartige Kämpfe zu bestaunen und es ist schwierig, einzelne herauszuheben, doch das Highlight waren mit Sicherheit die Finalkämpfe von Jordan Burroughs und Kyle Snyder aus den USA, die am Ende der Weltmeisterschaft auch die Teamwertung für sich entscheiden konnten. Burroughs gelang es, Khetik Tsabolov aus Russland mit 9 zu 6 zu besiegen. Snyder besiegte im Finalkampf Abdulrashid Sadulaev aus Russland in einem unfassbar spannenden Kampf mit 6 zu 5. Zu den glücklichsten Menschen zählten an diesem Abend sicherlich Dorothea und Derya, denen es auf vielen Umwegen gelang, ein Foto mit dem frischgebackenen Weltmeister Burroughs zu bekommen. Für uns alle war es etwas Besonderes, wie viele Menschen unseren Präsidenten Martin erkannten und sich gerne an seine großen Erfolge erinnerten. Für den Radiosender „Mein Sportradio“ gab Martin auch Interviews, zu hören unter:

https://meinsportradio.de/2017/08/25/werbung-fuers-freistilringen/
https://meinsportradio.de/2017/08/26/burroughs-eine-klasse-fuer-sich/

Am Rande der WM wurden von der UWW Änderungen beschlossen. Im griechisch-römischen Stil wird die angeordnete Bodenlage wieder eingeführt und auch die Gewichtsklassen ändern sich wieder einmal. Außerdem wurde Michael Faller mit der goldenen Pfeife ausgezeichnet. Bei der WM in Paris stand er zum letzten Mal als Kampfrichter auf der Matte. Der SBRV wünscht Michael Faller alles Gute für die Zukunft.

Mit der Metro und zu Fuß ging es außerhalb der Ringerhalle zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris und wir stellten fest, drei Tage sind viel zu wenig für diese faszinierende Stadt. Der Eiffelturm, der Triumphbogen, das Künstlerviertel und die Sacre Coeur auf dem Montmartre standen unter anderem auf dem Programm. Derya, die sich in Paris sehr gut auskennt, hatte uns nicht zu viel versprochen. Den wohl schönsten Blick über die Stadt hat man von der Terrasse des Triumphbogens. Die 284 Stufen zu Fuß lohnen sich auf jeden Fall, und der Panoramablick in alle Himmelsrichtungen ist atemberaubend. Eine Seine-Schiffsfahrt durfte nicht fehlen, bei der wir dann den Eiffelturm auch beleuchtet bestaunen konnten. Auch an der Unfallstelle und dem dort errichteten Denkmal für die vor 20 Jahren verunglückte Lady Diana kamen wir vorbei, ein Moment, der uns alle sehr rührte.

Am Sonntagmorgen hieß es schon wieder, Abschied nehmen. Im Zug fand Martin Knosp die richtigen Worte. Der Ausflug war etwas ganz Besonderes. Gemeinsam durften wir eine fantastische WM und eine ganz besondere Stadt erleben. Es ist toll zu sehen, dass wir als Team im Präsidium so großartig funktionieren. Ein großes Dankeschön galt unserem neuen Präsidiumsmitglied Derya Cilingir, die uns durch Paris führte und dafür sorgte, dass nur sehr selten jemand verloren ging. Gemeinsam überlegten wir uns, dass wir im kommenden Jahr wieder gemeinsam verreisen könnten, vielleicht dann zur Weltmeisterschaft nach Budapest.

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