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Triberg und Adelhausen mit Chancen auf Gruppensieg
Kaum sind die Weltmeisterschaften in der Einzeldisziplin beendet, rückt der Ringkampfsport mit Beginn der neuen Mannschaftsrunde wieder in den Fokus. Vor allem sind Aktive, Funktionäre und Fans gespannt, wie sich die Neustrukturierung der Ligen im Oberhaus Bundesliga auswirkt. Viele Klubs haben kurz vor Transferschluss nochmals kräftig

eingekauft, wohl um der Konkurrenz zu trotzen. Bundesliga Gruppe Südwest: Gemessen an den Neuverpflichtungen müssten dem TuS Adelhausen (19) und dem SV Triberg (18) die größten Chancen auf den Gruppensieg eingeräumt werden. Bild: Ab diesem Wochenende werden sich die Ringer auf den Matten wieder „verbiegen“ und die Zuschauer ihre Freude daran haben.
Doch auch Aufsteiger VfL Neckargartach (16) mit Zugpferd Weltmeister Frank Stäbler war keinesfalls untätig. WolferEbenso haben sich die Kader der RKG Freiburg 2000 und des SV Nackenheim (je 10), dem neuen Klub von Vizeweltmeister Denis Kudla, kräftig verändert. Genannte Vereine blieben aber meist von hochkarätigen Abgängen nicht verschont. Mit vier und fünf Neuzugängen haben sich der AVS Urloffen und der ASV Mainz eher zurückgehalten.


Inwieweit sich die Investitionen gelohnt haben, wird nun Woche für Woche bis Weihnachten auf der Matte beantwortet. Regionalliga Baden-Württemberg: Die Paradeliga der drei Landesverbände weißt mit sechs südbadischen Klubs ein deutliches Übergewicht auf. Und mit dem TuS Adelhausen II und der RG Hausen-Zell befinden sich zwei Titelkandidaten darunter. Zu diesem Kreis müssen auch der KSV Schriesheim und die RKG Reilingen-Hockenheim aus Nordbaden gezählt werden, die sich namhaft verstärkten. In Bestbesetzung könnten der AV Sulgen und der KSV Tennenbronn ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden. Ob mit dem KSV Rheinfelden ein weiterer Aufsteiger für Furore sorgen kann, muss abgewartet werden. Durch einen enormen Aderlass wird die Vorjahresdritte WKG Weitenau-Wieslet kleinere Brötchen backen müssen und für den KSV Taisersdorf und den AB Aichhalden geht es primär darum, die Klasse zu erhalten. Gleich zum Auftakt steht am heutigen Freitag das Oberrheinderby Adelhausen II gegen Rheinfelden an. Sicherlich werden auch die Schwarzwald-Klassiker zwischen Tennenbronn, Sulgen und Aichhalden die Fans in Scharen anlocken. Oberliga Südbaden: Die Liga steht vor einer spannenden Saison. Für den Titel kommen mehrere Vereine infrage. Ein Kandidat ist der KSV Hofstetten, der seit dem Abstieg aus der Regionalliga 2009 stets Zweiter oder Dritter wurde. Ob es der Krämer-Allgaier-Staffel diesmal reicht? Lokalrivale KSV Haslach, im Vorjahr Dritter, macht sich berechtigte Hoffnungen, „vorne mitringen“ zu können. Dafür haben die Kinzig-Ringer zwei starke Ringer eingekauft. In Bestbesetzung kann auch der KSV Appenweier eine gute Rolle spielen. Aufgemischt wird die Gruppe durch die beiden französischen Aufsteiger Olympia Schiltigheim II und Lutte Selestat. Während Schiltigheim durchaus Potential für ganz oben hat, werden Selesat und SV Triberg II zunächst um den Klassenerhalt bemüht sein. Kandidaten fürs Mittelfeld sind KSK Furtwangen, RSV Schuttertal, VfK Mühlenbach und ASV Urloffen II. Die Bundesliga-Reserve profitiert sicherlich von den Zugängen des Bundesligateams und wird sich kein zweites Mal einen Kellerkampf wie im Vorjahr antun. Verbandsliga Südbaden: Durch die Aufsteiger KSV Tennenbronn II und AC Gutach-Bleibach, Absteiger RG Waldkirch-Kollnau sowie Rückzieher SV Eschbach 1967 wird die Liga kräftig aufgemischt. Es gibt aber kaum Zweifel, dass der KSV Gottmadingen der auserkorene Titelkandidat ist. Dafür sprechen sechs Neuzugänge. Bleibt die Frage, wer die Ringer von der Schweizer Grenze aufhalten kann. Beim Blick auf die Wechselliste taucht Gutach-Bleibach gleich fünfmal auf. Die Gutach-Ringer gelten demnach als Geheimtipp. Eventuell könnte noch der ASV Vörstetten eine gute Rolle spielen, der mit Pavel Durla (RKG Freiburg) einen Hochkaräter verpflichtete. Fürs Mittelfeld kommen WKG Weitenau-Wieslet II, Waldkirch-Kollnau und Eschbach infrage. Gemessen am Tabellenstand der Vorsaison werden RKG Freiburg II, RG Hausen-Zell II und SV Gresgen in unteren Regionen zu finden sein. Auch der KSV Tennenbronn II wird es aus Erfahrung schwer haben, die Klasse zu erhalten.

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