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In Bundesliga droht Zweiklassen-Gesellschaft
Die Hoffnung, durch die Neustrukturierung der Bundesliga ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld zu bekommen, hat sich schon am

ersten Kampftag zerschlagen. Clubs wie Neckargartach und Nackenheim konnten sich sogar den Luxus leisten, ohne Weltmeister Frank Stäbler, beziehungsweise Vize-Weltmeister Denis Kudla, anzutreten.
Szene 11
Bundesliga:
Gleich zum Saisonauftakt deuten die erzielten Ergebnisse eine Zweiklassen-Gesellschaft an, die eigentlich niemand will. Und die kommenden Begegnungen versprechen da kaum Besserung. Zumal längst noch nicht alle siegreichen Vereine ihr Potential am ersten Kampftag ausschöpften. Vielleicht deshalb, um sich nicht gänzlich in die Karten schauen zu lassen. So dürfte der ASV Urloffen im badischen Derby beim TuS Adelhausen heute Abend um die Rolle des Punktelieferanten nicht herumkommen. Ob der SV Triberg in Bestbesetzung gegen den ASV Mainz etwas reißen kann ist ebenso unwahrscheinlich, wie die RKG Freiburg 2000 dem SV Nackenheim die Stirn bietet.


Regionalliga Baden-Württemberg:

Das 13:13 zwischen TuS Adelhausen II und KSV Schriesheim unterstreicht die Favoritenrolle der beiden Vereine. Als nächstes testen die Dinkelberg-Ringer die ebenfalls hoch eingeschätzte RKG Reilingen-Hockenheim. Bereits unter Druck steht Aufsteiger KSV Rheinfelden. Setzt es in Schriesheim die dritte Niederlage, werden die Oberrhein-Ringer so schnell vom Tabellenende nicht wegkommen. In Zell im Wiesental treffen sich mit der RG Hausen-Zell und dem AV Sulgen zwei Verlierer des ersten Kampftages. Wer da erneut leer ausgeht, darf sich vorerst keine Hoffnungen auf den Sprung ins Mittelfeld machen. Ob der KSV Taisersdorf beim 5:23 in Tennenbronn unter Wert geschlagen wurde, müssen die Linzgauer gegen den AB Aichhalden beweisen. Ein heißer Tanz steht dem KSV Tennenbronn bei der WKG Weitenau-Wieslet bevor, in den die Brenn-Staffel voller Zuversicht geht.


Oberliga Südbaden:

Es gibt bereits erste Anzeichen, welche Teams eine bedeutende Rolle spielen könnten. Dazu gehört zweifelsohne das Trio aus dem Kinzigtal, das mit zwei Siegen und einem Unentschieden punktete. Außerdem betrieben sie beste Werbung für das erste packende Derby, bei dem der KSV Hofstetten zu Hause gegen den VfK Mühlenbach leicht favorisiert in dieses Prestige-Treffen geht. Gegen Aufsteiger Olympia Schiltigheim II muss tags darauf der KSV Haslach Farbe bekennen, ob er im Titelrennen mitreden kann. Nach dem Fehlstart gegen den KSK Furtwangen (14:17) hofft der RSV Schuttertal auf einen Heimsieg gegen Lutte Sélestat. Als Favorit treten die KSK-Ringer beim Nachbarn SV Triberg II an. Auch wenn auf dem Papier alles für die Gäste spricht, sollten sie diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die SVT-Reserve kann sicherlich stärker aufstellen, als das im Elsass der Fall war. Der ASV Urloffen II muss sich im Lokalderby gegen den KSV Appenweier deutlich steigern, sonst setzt es die zweite Niederlage.

V
erbandsliga Südbaden:

Wie erwartet hat sich der aufgerüstete AC Gutach-Bleibach gleich an die Tabellenspitze gesetzt. Allerdings werden die Gutach-Ringer vom ASV Vörstetten erheblich mehr Widerstand erfahren als vom KSV Tennenbronn II. Letzterer läuft Gefahr, auch bei der WKG Weitenau-Wieslet II leer auszugehen. Der KSV Gottmadingen muss bei der stark gestarteten RG Hausen-Zell II beweisen, dass er zur Spitzengruppe gehört. Sowohl die RKG Freiburg 2000 II wie auch der SV Gresgen unterlagen in ihrem ersten Saisonkampf denkbar knapp. Nun stehen sie sich an der Dreisam gegenüber, die Tagesform wird die Begegnung entscheiden. Für Absteiger RG Waldkirch-Kollnau geht der Abwärtstrend auch in dieser Liga vorerst weiter. Ob die Kandel-Ringer ihn beim SV Eschbach 1967 stoppen können, erscheint eher unwahrscheinlich.

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