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Urloffen erwartet Freiburg zum Duell

Während in der Bundesliga am vergangenen Wochenende erneut Kantersiege das hohe Leistungsgefälle widerspiegelten, hat in der Regionalliga der Tabellenletzte ein Team der Spitzengruppe gehörig ins Schwitzen gebracht. In dieser Liga wird es noch manche Überraschung geben.

Bundesliga Südwest: Nach nur zwei Kampftagen zeichnet sich bereits ab, wer für den Gruppensieg infrage kommt. Wohl kaum der SV Triberg, der gegen ASV Mainz schon die zweite hohe Niederlage einstecken musste und bei Tabellenführer SV Nackenheim ebenfalls auf verlorenem Posten stehen dürfte. Dass die Rheinhessen durchaus verwundbar sind, machte die RKG Freiburg 2000 deutlich, die den SVN auf der Matte 15:12 besiegte. Der Sieg wurde den Breisgauern jedoch aufgrund von zu wenig eingesetzten deutschen Ringern am grünen Tisch genommen. Szene 12Spannung pur mit lokalem Charakter verspricht das Südbaden-Derby ASV Urloffen gegen Freiburg, in dem es keinen Favoriten gibt. Einem Hexenkessel mit knapp 1000 Zuschauern sieht sich der TuS Adelhausen in der Römerhalle des VfL Neckargartach ausgesetzt. Da heißt es kühlen Kopf bewahren. Regionalliga Baden-Württemberg: Um ein Haar wäre dem vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat abgestempelten KSV Taisersdorf ein Sieg gegen den Tabellendritten AB Aichhalden (12:13) gelungen. Die Linzgauer sollte der KSV Rheinfelden deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der TuS Adelhausen II schickt sich an, seine Tabellenführung beim Aufsteiger AV Sulgen zu verteidigen. Insgeheim drückt der KSV Tennenbronn dem Lokalrivalen die Daumen. Nimmt Sulgen den Dinkelberg-Ringern einen Zähler ab, könnte die Brenn-Staffel mit einem Sieg über die RG Hausen-Zell die Führung übernehmen. Der AB Aichhalden muss mit kräftiger Gegenwehr der WKG Weitenau-Wieslet rechnen. Eine weitere Niederlage würde die Wiesental-Athleten weit zurückwerfen. Offen erscheint das Nordbaden-Derby RKG Reilingen-Hockenheim gegen KSV Schriesheim. Oberliga Südbaden: Im Kampf um die Tabellenführung mischt überraschend der KSK Furtwangen mit. Den Breg-Ringern winkt bei Aufsteiger Lutte Sélestat der dritte Sieg in Folge. Vor weiteren Erfolgen stehen auch Spitzenreiter KSV Hofstetten und der Dritte KSV Haslach. Während Hofstetten bereits am heutigen Freitag seine Visitenkarte beim KSV Appenweier abgibt, gastieren die Kinzigstädter bei der Bundesliga-Reserve des SV Triberg. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen der Wasserfall-Athleten sollte Haslach vor keiner allzu hohen Hürde stehen. Für den VfK Mühlenbach geht es nach der Derby-Niederlage gegen Hofstetten um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Gegner RSV Schuttertal befindet sich trotz des jüngsten 23:9 Sieges gegen Sélestat in einer ähnlichen Lage. Der ASV Urloffen II hat nach dem Prestige-Sieg gegen Appenweier (20:13) gute Chancen, auch bei Olympia Schiltigheim II zu punkten. Verbandsliga Südbaden: Erwartungsgemäß führt ein Trio die Tabelle an, das bislang ihre Gegner sicher im Griff hatte. Mit dem KSV Gottmadingen und dem SV Eschbach 1967 stehen sich nun zwei Titelkandidaten direkt gegenüber. Die Begegnung dürfte für beide Klubs eine Standortbestimmung sein. Als möglicherweise lachender Dritter spekuliert der AC Gutach-Bleibach auf die alleinige Tabellenführung. Beim SV Gresgen sehen sich die Gutach-Ringer in der Favoritenrolle. Die RG Waldkirch-Kollnau hofft, gegen die ebenfalls noch sieglose RKG Freiburg 2000 II den Abwärtstrend endlich stoppen zu können. Für beide Klubs geht es schon um sehr viel. Auf den ersten Sieg hofft Aufsteiger KSV Tennenbronn II gegen die RG Hausen-Zell II. Die Gastgeber müssen aber noch einen Zahn zulegen, wenn die Punkte an der Schiltach bleiben sollen. Nur der Sieger der Paarung ASV Vörstetten gegen WKG Weitenau-Wieslet II behält den Anschluss zur Spitzengruppe.

Bildtext: Felix Kraft (rotes Trikot) ist eine wichtige Stütze für den TuS Adelhausen.

Bild und Text: Lothar Herzog

 

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