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RL-Spitzenduell auf dem Dinkelberg

 

Mit Ausnahme des ASV Urloffen und des ASV Mainz legt die Bundesliga an diesem Wochenende eine Verschnaufpause ein.

In den anderen Ligen geht es gewohnt zur Sache. Eine Spitzenbegegnung steigt auf dem Dinkelberg, wo der TuS Adelhausen eigenen Aussagen zufolge eine Macht darstellt. Bundesliga: Obwohl der SV Triberg erneut sieglos blieb, hat er beim 14:19 in Nackenheim bewiesen, dass er mit den Großen durchaus mithalten kann. Dies trifft ebenso auf den TuS Adelhausen zu, der sich beim VfL Neckargartach mit dem 10:12 um den Sieg betrogen fühlte. Schließlich hatte der ASV Urloffen im Derby gegen die RKG Freiburg 2000 nichts zu bestellen und verlor deutlich mit 5:18. Die Meerrettich-Ringer dürften auch in einem weiteren Heimkampf gegen den ASV Mainz auf verlorenem Posten stehen. Regionalliga Baden-Württemberg: Bisher haben sich die auserkorenen Favoriten noch nicht ganz die Spitze erobert. Das kann sich aber schnell ändern. Der KSV Schriesheim hat sich im Nordbaden-Derby gegen die RKG Reilingen-Hockenheim sicher durchgesetzt und steht auch gegen Schlusslicht KSV Taisersdorf vor einem hohen Sieg. Der RKG droht ein weiterer Absturz, sollte der Heimkampf gegen den AV Sulgen verloren gehen. Hab ich erst mal das Bein, hol ich mir auch den PunktKnisternde Spannung ist in Adelhausen angesagt, wenn die Bundesliga-Reserve den Tabellenführer KSV Tennenbronn testet. Ein Punktverlust der Gäste-Staffel könnte den AB Aichhalden auf Platz eins hieven, dazu müsste der ABA bei der RG Hausen-Zell gewinnen. Beides ist möglich. Auch im Kleinen Wiesental dürfte es hoch hergehen. Die Partie zwischen der Gast gebenden WKG Weitenau-Wieslet und dem KSV Rheinfelden ist offen. Oberliga Südbaden: Das „vereinigte Kinzigtal“ bestimmt das Geschehen an der Spitze, nur der KSK Furtwangen kann da aktuell noch mithalten. Es liegt nun ganz an den KSK-Ringern, ob sie im Heimspiel gegen den KSV Haslach weiter dabei bleiben. Spitzenreiter KSV Hofstetten kann den Ausgang gelassen verfolgen, fühlt er sich vom Aufsteiger Olympia Schiltigheim II nicht sonderlich bedroht. Zuversichtlich fährt der VfK Mühlenbach ins Elsass zu Lutte Sélestat und glaubt fest daran, von dort beide Punkte mitzubringen. Favorisiert geht auch der ASV Urloffen II in das Treffen gegen den noch punktlosen SV Triberg II. Gehen die Wasserfall-Ringer erneut leer aus, werden sie so schnell nicht vom Tabellenende wegkommen. Dem RSV Schuttertal und dem KSV Appenweier droht der Anschluss ans Mittelfeld verloren zu gehen. Beiden kann nur ein Sieg helfen, was im direkten Duell nur für eine Mannschaft möglich ist. Verbandsliga Südbaden: Bislang läuft alles wie vorhergesagt. Wenngleich der KSV Gottmadingen mit dem 15:11 die Titelträume des SV Eschbach 1967 vorerst stoppte. Der KSV dürfte seine weiße Weste auch bei der RG Waldkirch-Kollnau verteidigen. Ebenso der AC Gutach-Bleibach, der bei der RKG Freiburg 2000 II als Favorit antritt. Um eine weitere Niederlage wird der KSV Tennenbronn II in Eschbach-Stegen nicht herumkommen, was die Lage bei den Schiltach-Ringern weiter anspannt. Der gut gestartete ASV Vörstetten kann die Punkte bei der RG Hausen-Zell II entführen und den Kontakt zur Spitzengruppe beibehalten. Offen ist die Begegnung zwischen der WKG Weitenau-Wieslet II und dem SV Gresgen, die lokalen Charakter hat. Der Heimvorteil könnte für die Wiesentäler den Ausschlag geben. Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee: Der Führungswechsel in der Bezirksliga war sicherlich die Überraschung am vergangenen Wochenende. Weitere werden bestimmt nicht ausbleiben, sehr zur Freude der Ringsportfans. Kalt erwischt wurde der KSV Winzeln beim 12:18 in Wollmatingen. Für die Heimbach-Ringer zwar ein Rückschlag, aber noch lange nicht das Ende der Meisterschafts- und Aufstiegspläne. Jetzt kommt mit dem StTV Singen erst einmal ein vermeintlicher Aufbaugegner in die eigene Arena. Der neue Tabellenführer KSV Allensbach hat gute Chancen, auch nach dem Kampf gegen die KG Wurmlingen/Tuttlingen ganz oben zu stehen. Die Kampfgemeinschaft von Elta und Donau hat aber jüngst mit dem 23:14 Sieg im Derby gegen die KG Nendingen/Mühlheim II zu alter Stärke zurückgefunden. Allensbach härtester Verfolger wird der KSV Wollmatingen bleiben, der bei der KG Nendingen/Mühlheim II die Punkte entführen will. Einen äußerst holprigen Start legte bislang der KSV Vöhrenbach hin. Gegen Schlusslicht AV Sulgen II winken zwei Punkte, wodurch der Sprung ins Tabellenmittelfeld gelänge. Ob der KSV Trossingen seinen Aufwärtstrend gegen den KSV Taisersdorf II fortsetzen kann, ist fraglich. Die Linzgauer haben schon bewiesen, dass sie auch auswärts punkten können. Bezirksklasse: Nach dem Fehlstart gegen den KSV Winzeln II kommt der VfK Radolfzell immer besser in Schwung. Zuletzt wurde mit dem 22:8 gegen den KSK Furtwangen II der erste Heimsieg vor allerdings nur 80 Zuschauern gefeiert. Ob der Liganeuling Spitzenreiter KSV Gottmadingen II die Stirn bieten, muss sich noch zeigen. Ein Ausrutscher der grenznahen Ringerstaffel zur Schweiz käme dem KSV Winzeln II nicht ungelegen. Bei einem gleichzeitigen Sieg im Prestige-Derby gegen den AB Aichhalden III winkt den Heimbach-Athleten die Übernahme der Tabellenführung. Eine ganze Reihe von Mannschaften liegt in Lauerstellung nach oben. So zum Beispiel der AV Hardt II und die KG Baienfurt/Friedrichshafen II, deren Wege sich in Oberschwaben an der Aach kreuzen. Für den Verlierer der Paarung AC Villingen gegen AV Hornberg geht es zunächst weiter nach unten, der Sieger rückt ins Mittelfeld vor. Der KSK Furtwangen II will in eigener Halle dem KSV Taisersdorf III an Ort und Stelle die rote Laterne in die Hand drücken. Dazu braucht es jedoch einen Sieg, den auch die Gäste anstreben, um sich ein Stück aus dem Tabellenkeller zu entfernen.

Bildtext: Hab ich erst mal das Bein, hol ich mir auch den Punkt.

Bild und Text: Lothar Herzog

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