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Bundesliga-Topkampf steigt am Neckar

 

Nach Mitte der Vorrunde sind in vielen Ligen schon klare Konturen zu erkennen. Derbys sind stets das Salz in der Suppe und auch mit Beginn der ersten „Englischen Woche“ stehen wieder einige im Terminkalender.

Bundesliga Südwest:

So langsam kristallisiert sich heraus, dass der SV Triberg und der ASV Urloffen mit den Großen nicht mithalten können. Nun stehen sie sich im Baden-Derby am Wasserfall gegenüber. Aufgrund der guten Leistung der Triberger in Nackenheim wird ihnen der erste Saisonsieg zugetraut. Einen weiteren badischen Klassiker gibt es am Oberrhein, wenn der TuS Adelhausen die RKG Freiburg auf dem Dinkelberg zu Gast bittet. Da dürften die TuS-Ringer im Vorteil sein. Der Spitzenkampf der Liga steigt jedoch am Neckar. Da will die Stäbler-Zehn des VfL Neckargartach dem ASV Mainz die erste Niederlage beibringen. Doch auch die Rheinhessen trauen sich was Zählbares zu.

Regionalliga Baden-Württemberg:

Szene 14Am vergangenen Kampftag hat es den KSV Tennenbronn und den AB Aichhalden erwischt, wodurch keine Mannschaft mehr ungeschlagen ist. Dem ABA droht gleich der nächste Punktverlust, da mit dem TuS Adelhausen II das wohl stärkste Regionalliga-Team am Eschach-Ursprung aufkreuzt. Tennenbronn muss sich nach dem Desaster in Adelhausen (6:22) wieder aufbauen. Da scheint mit der RKG Reilingen-Hockenheim der passende Gegner in den Schwarzwald zu kommen. Der erste Saisonsieg dürfte der RG Hausen-Zell sicherlich Auftrieb geben. So kann die Reise an den Oberrhein zum KSV Rheinfelden optimistisch angegangen werden. Die Minen dürften sich auch bei der WKG Weitenau-Wieslet nach dem 20:13 Sieg gegen Rheinfelden deutlich aufgehellt haben. Die Ringer aus dem Kleinen Wiesental können nun sogar den Anschluss an die Spitzengruppe herstellen, wenn sie die Punkte beim KSV Taisersdorf entführen. Der KSV Schriesheim geht als Favorit beim AV Sulgen auf die Matte.

Oberliga Südbaden:

Als hätten sie es abgesprochen. Nach vier Kampftagen stehen die Kinzigtal-Klubs Hofstetten, Haslach und Mühlenbach vereint an der Spitze. Dem Trio werden auch am Wochenende Siege vorhergesagt. Die größte Hürde dürfe dem VfK Mühlenbach in Furtwangen beim KSK im Wege stehen. Aber auch der KSV Haslach sollte die Bundesliga-Reserve des ASV Urloffen nicht unterschätzen. Der KSV Hofstetten hat es beim Schlusslicht SV Triberg II sicherlich am leichtesten. Nach dem 12:24 gegen den KSV Appenweier braucht der RSV Schuttertal dringend ein Erfolgserlebnis. Dies könnte bei Olympia Schiltigheim II durchaus in Erfüllung gehen, wodurch sich allerdings die Abstiegssorgen der Elsässer verstärken. Vor dem Sprung ins Mittelfeld steht der KSV Appenweier. Den Meerrettich-Athleten sollte ein doppelter Punktgewinn gegen Lutte Sélestat gelingen.

Verbandsliga Südbaden:

Die Favoriten geben sich weiterhin keine Blöße. Allen voran der KSV Gottmadingen, dem zu Hause gegen die RKG Freiburg 2000 II kaum Gefahr droht. Die Tabellenführung sollte der AC Gutach-Bleibach auch gegen die WKG Weitenau-Wieslet II verteidigen können, zumal die WKG-Reserve zuletzt gegen Gresgen enttäuschte. Der SV Eschbach 1967 muss sich beim ASV Vörstetten warm anziehen. Wer aus dieser Begegnung als Verlierer hervorgeht, fällt vorerst aus der Spitzengruppe heraus. Im Kellerderby ist der KSV Tennenbronn II gegen die RG Waldkirch-Kollnau in der Defensivrolle. Beide Mannschaften haben die Punkte dringend nötig. Im Mittelfeld festsetzen kann sich der SV Gresgen, wozu ein Sieg gegen die RG Hausen-Zell II Voraussetzung ist.

ARGE Schwarzwald-Alb-Bodensee:

In der Bezirksliga kommt es zu einem ersten Saisonhöhepunkt. Aber auch in der Bezirksklasse stehen sich führende Klubs gegenüber. Dass die Ausgänge entscheidenden Einfluss auf das Meisterschaftsrennen haben, ist eher unwahrscheinlich.

Bezirksliga:

Das wird die Ringsportfans in Scharen anziehen. Das Spitzenduell in der Bezirksliga am Samstagabend in der Wollmatinger Mehrzweckhalle zwischen dem KSV Wollmatingen und dem KSV Allensbach ist zugleich auch ein brisanter Lokalklassiker. Mehr Attraktivität und Spannung geht kaum. Da beide Teams bisher ihre Aufgaben souverän gelöst haben, ist ein Favorit nur schwer auszumachen und mit einem knappen Resultat zu rechnen. An diesem Spitzenduo dran bleiben will der KSV Winzeln, der im Linzgau beim KSV Taisersdorf II als Favorit auf die Matte geht. Nach dem der KSV Vöhrenbach den Anschluss ans Mittelfeld gefunden hat, wären nun Punkte bei der KG Wurmlingen/Tuttlingen Gold wert. Allerdings sind auch die Gastgeber zum Punkten verdammt. Für den StTV Singen gab es am vergangenen Kampftag bereits die zweite zu-Null-Niederlage infolge Unterbesetzung. Vor eigenem Publikum sollte ihnen das gegen die KG Nendingen/Mühlheim II nicht passieren. Der AV Sulgen II hofft, gegen den KSV Trossingen die Niederlagenserie endlich stoppen zu können.

Bezirksklasse:

Nach vier Kampftagen liegt ein Quartett aussichtsreich um die Pole-Position im Rennen. Jetzt kommt es zu einem ersten direkten Aufeinandertreffen der Führenden. Spitzenreiter KSV Winzeln II gibt seine Visitenkarte bei der Tabellenzweiten KG Baienfurt/Friedrichshafen II ab. Bleiben die Punkte in Oberschwaben, sorgen die Aach-Ringer für einen Wechsel an der Spitze. Lachender Dritter könnte der VfK Radolfzell sein, der beim schwächelnden AV Hornberg die Zähler entführen sollte. Bei weitem noch nicht nach Wunsch läuft es beim AC Villingen. Die Germanen durften bislang nur zum Auftakt gegen den KSK Furtwangen II jubeln. Das soll sich jetzt beim AB Aichhalden III wiederholen. Weiter nach oben in der Tabelle verbessern will sich der AV Hardt II. Beim Schlusslicht KSV Taisersdorf III sollte es zu einem Sieg reichen. Klarer Favorit ist der KSV Gottmadingen II zu Hause gegen den Vorletzten KSK Furtwangen II.

Text und Bild: Lothar Herzog

Bildzeile: Auch bei den Ringern gibt es ein Kopf-an-Kopf-Duell.

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