Logo5

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Zwei Lokalklassiker bietet die Regionalliga an

 

Ein Drittel der Saison haben die Vereine schon hinter sich gebracht. Aber längst stehen die Favoriten nicht immer ganz vorn.

Voll im schwäbisch-badischen Derbyfieber sorgt die Regionalliga für Rekordkulissen. Bundesliga Südwest: Nur hauchdünn verfehlte der TuS Adelhausen die Überraschung beim Tabellenführer Mainz (13:14). Die Dinkelberg-Ringer stehen nun im Baden-Derby gegen den SV Triberg unter Druck, während die Gästestaffel vom Wasserfall durch das 18:10 über die RKG Freiburg 2000 Aufwind bekommen hat. Bei einer Niederlage des TuS schwinden die Chancen für das Erreichen der Endrunde. Auf verlorenem Posten dürfte der ASV Urloffen bei Aufsteiger VfL Neckargartach stehen. Die Heilbronner Vorstadt-Ringer untermauerten jüngst ihren Anspruch auf die Spitze mit einem 18:11 Sieg beim SV Nackenheim. In der Partie Erster gegen Zweiter gilt der ASV Mainz gegen die Rheinhessen vom SVN als klarer Favorit.Kulisse 1 kompri Regionalliga Baden-Württemberg: Von den Titelkandidaten ist bislang nur der TuS Adelhausen II seinem Namen gerecht geworden. Der KSV Taisersdorf rechnet sich deshalb gegen die Oberrhein-Ringer im heimischen Linzgau nicht viel aus. Beim KSV Schriesheim stellt sich die Konkurrenz die Frage, ob das wiederholte Auftreten mit nur neun Aktiven und davon noch einer mit Übergewicht Absicht ist. Beim KSV Tennenbronn ist man gespannt, ob die Nordbadener auch bei ihnen so leichtfertig aufkreuzen. Nach dem packenden Derby zwischen Sulgen und Tennenbronn (14:13) dürfen die Ringsportfans einen weiteren Klassiker in Aichhalden erleben, wenn sich dort der AV Sulgen vorstellt. Kaum weniger attraktiv erscheint das Wiesental-Duell zwischen der Gast gebenden WKG Weitenau-Wieslet und der RG Hausen-Zell. Die WKG kam zuletzt immer besser in Schwung und sieht sich leicht im Vorteil. Wer in der Begegnung KSV Rheinfelden gegen RKG Reilingen-Hockenheim nicht punktet, verliert fürs erste den Anschluss ans Mittelfeld. Oberliga Südbaden: Mit dem souveränen 15:8 Sieg über den Lokalrivalen KSV Haslach hat der KSV Hofstetten seinen Anspruch auf die Halbzeitmeisterschaft untermauert. Kleinere Brocken muss der Tabellenführer nun beim ASV Urloffen II beiseiteschaffen. Verfolger VfK Mühlenbach braucht nach der Glanzleistung gegen Appenweier (20:12) auch die Heimstärke von Olympia Schiltigheim II nicht zu fürchten. Vorsehen muss sich der KSK Furtwangen beim KSV Appenweier. Die Meerrettich-Ringer brauchen ein Erfolgserlebnis, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Nach der Derby-Niederlage in Hofstetten muss sich der KSV Haslach neu aufbauen. Mit dem RSV Schuttertal kommt allerdings ein unbequemer Gegner in die heimische Eichenbach-Sporthalle. Im Kellerduell erhofft sich der SV Triberg II die ersten Punkte gegen Aufsteiger Lutte Sélestat. Verbandsliga Südbaden: Spitzenreiter KSV Gottmadingen fertigte den KSV Tennenbronn II mit 23:4 ab und verteidigte seinen Platz an der Sonne. So leicht werden es die Ringer an der Schweizer Grenze beim ASV Vörstetten nicht haben. Die Gastgeber um den Ex-Aichhaldener Manuel Fehrenbach erlitten jedoch am Feiertag bei der RG Waldkirch-Kollnau beim 14:16 einen Rückschlag. Die RG will dagegen den Schwung nutzen, um auch beim SV Gresgen die Punkte zu entführen. Der KSV Tennenbronn II macht sich berechtigte Hoffnungen, gegen die RKG Freiburg 2000 II die ersten Zähler aufs Habenkonto buchen zu können. Offen ist das Treffen zwischen der WKG Weitenau-Wieselt II und der RG Hausen-Zell II, die lokalen Charakter birgt. Jedes Team kann die Punkte gegen den Abstieg dringend gebrauchen.

ARGE-SAB: Endlich mal wieder ein Kampftag ohne „zu Null“ Ergebnisse. In den beiden ARGE-Ligen gab es nach den Feiertagsbegegnungen keine Veränderungen an der Spitze, es konnte sich aber noch kein Verein richtig absetzen. Bezirksliga: Das Führungstrio um KSV Wollmatingen, KSV Winzeln und KSV Allensbach bestimmt nach wie vor das Geschehen und gibt sich weiterhin keine Blöße. Wollmatingen hat vom AV Sulgen II ebenso wenig zu befürchten wie der Zweite Winzeln bei der KG Nendingen/Mühlheim II. Für die Gastgeber bedeutet eine Niederlage jedoch, dass er Kontakt zur Spitze verloren geht. Auch der KSV Allensbach sieht sich beim KSV Taisersdorf II im Vorteil. Unbeschwert kann der KSV Trossingen bei der KG Wurmlingen/Tuttlingen antreten, die sich inzwischen ins Mittelfeld gekämpft hat und weiter nach oben will. Für den StTV Singen wäre es mal wieder an der Zeit, zu gewinnen. Geht auch der Heimkampf gegen den KSV Vöhrenbach verloren, kommen die Hohentwiel-Ringer so schnell aus dem Tabellenkeller nicht heraus. Aber auch für die Vöhrenbacher steht einiges auf dem Spiel. Ohne Zählbares verharren sie in Abstiegsgefahr. Bezirksklasse: Zwischen dem Ersten KG Baienfurt/Friedrichshafen II und dem Vierten KSV Winzeln II liegt nur ein Punkt. Das dürfte sich nun ändern, wenn der Tabellenführer aus Oberschwaben den Zweiten VfK Radolfzell empfängt. Der Verlierer kann sich damit trösten, trotzdem im Titelrennen zu verbleiben. Die Gunst der Stunde nutzen kann der KSV Gottmadingen II als Dritter. Er schickt sich an, beim AB Aichhalden III beide Punkte mitzunehmen. Wichtig für den AV Hardt II wäre ein Sieg im kleinen Derby gegen den KSV Winzeln II. Zum einen für das Selbstvertrauen, zum anderen, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht zu verlieren. Wertvollen Boden gut machen kann der AC Villingen, wenn er erfolgreich vom KSV Taisersdorf III zurückkehrt. Aber so einfach ist im Linzgau nicht zu gewinnen. Sollte der KSK Furtwangen II als Verlierer vom AV Hornberg zurückkehren, droht den Breg-Ringern das Tabellenende.

Bild: Eine prächtige Kulisse hatte das Regionalliga-Derby AV Sulgen – KSV Tennenbronn.

Drucken E-Mail

Copyright © 2017 Südbadischer Ringerverband. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.