Verfasst von Lothar Herzog.

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Oberligist Hofstetten winkt der Halbzeittitel

 

Während die Bundesliga an diesem Wochenende die Vorrunde bereits abschließt, wird darunter um die Halbzeitmeisterschaft gebuhlt. In den Verdacht von beabsichtigter Manipulation gerät einmal mehr die Regionalliga.

Bundesliga Südwest: 

Der ASV Mainz steht nach dem 24:3 Kantersieg gegen Nackenheim als Halbzeitmeister fest. Die Grenzen aufgezeigt bekam dagegen der SV Triberg, der beim TuS Adelhausen mit 8:17 gerupft wurde. Die Dinkelberg-Ringer haben nun die Chance, mit einem Sieg vor heimischem Publikum den SV Nackenheim von Rang drei zu verdrängen. Vor einer schier unlösbaren Aufgabe steht die RKG Freiburg 2000. Sie empfängt im Breisgau den VfL Neckargartach um Weltmeister Frank Stäbler, der allerdings bisher nicht zum Einsatz kam. Nichts reißen kann der ASV Urloffen, der die Vorrunde schon beendet hat und sieglos am Tabellenende rangiert.

Regionalliga Baden-Württemberg:

Kenner der Ringerszene fällt es ziemlich schwer zu glauben, dass dreimal in Folge acht Punkte auf der Waage verschenken keine Absicht sein soll. Deshalb darf sich die RG Hausen-Zell beim KSV Schriesheim berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg machen. Im Mittelpunkt des siebten Kampftages steht jedoch das badisch-schwäbische Derby zwischen dem KSV Tennenbronn und dem AB Aichhalden. Ebenso ein Publikumsmagnet dürfte der Baden-Klassiker TuS Adelhausen II gegen WKG Weitenau-Wieslet sein. In beiden Begegnungen wird den Gastgebern eine leichte Favoritenrolle zuerkannt. Die Niederlage im Nachbarschaftsduell beim ABA muss der AV Sulgen schnell abhaken, da mit dem KSV Rheinfelden eine Mannschaft bei ihm aufkreuzt, die dringend Punkte für den Klassenerhalt braucht. Bei der RKG Reilingen-Hockenheim bietet sich für den KSV Taisersdorf wohl die letzte Chance in der Hinrunde, zum ersten Sieg zu kommen.

Oberliga Südbaden:

Szene 21Der KSV Hofstetten kann beim KSK Furtwangen vorzeitig Halbzeitmeister werden. Dazu genügt der Gästestaffel schon ein Remis. Für den RSV Schuttertal geht es zu Hause gegen den ASV Urloffen II bereits um sehr viel. Nur mit einem doppelten Punktgewinn behält die Öhler-Zehn den Anschluss ans Mittelfeld. Zuversichtlich fährt der Tabellenzweite KSV Haslach ins Elsass zum Aufsteiger Lutte Sélestat. Alles andere als ein Sieg wäre für die Kinzigstadt-Ringer eine herbe Enttäuschung. Ebenfalls zwei Punkte aufs Habenkonto buchen will sich der VfK Mühlenbach gegen Schlusslicht SV Triberg II. Bei den derzeit personellen Problemen der Wasserfall-Ringer sicherlich kein schwieriges Unterfangen. Ein Duell auf Augenhöhe, zumindest sagt dies die Tabellensituation, ist beim KSV Appenweier zu erwarten. Dort stellt sich die wiedererstarkte Mannschaft von Olympia Schiltigheim II vor.

Verbandsliga Südbaden:

Der AC Gutach-Bleibach und der SV Eschbach 1967 müssen ihre Fitness unter Beweis stellen. Zuerst stehen sie sich heute Abend gegenüber, tags darauf gastiert der AC beim Nachbarn RG Waldkirch-Kollnau, die Eschbacher erwarten die WKG Weitenau-Wieslet II. Dabei stehen die Gastgeber unter Zugzwang. Verlieren sie beim AC, dürfte der Titel ausgeträumt sein. Tabellenführer KSV Gottmadingen kann das Verfolgerduell gelassen beobachten, steht ihm gegen den SV Gresgen doch eine lösbare Aufgabe bevor. Die RKG Freiburg 2000 II kann sich im Mittelfeld festsetzen, wenn sie die Punkte gegen die RG Hausen-Zell II vor Ort behält. Dem KSV Tennenbronn II wird es kaum gelingen, gegen den ASV Vörstetten zum ersehnten ersten Saisonsieg zu kommen.

ARGE-SAB:

In den beiden Ligen herrschen völlig verschiedene Verhältnisse. In der Bezirksliga sieht es ganz nach einem Alleingang des KSV Wollmatingen aus, in der Bezirksklasse darunter hat sich noch kein potentieller Titelkandidat herausgeschält.

Bezirksliga:

Einen Kampftag vor Ende der Hinrunde fällt die Entscheidung für die Halbzeitmeisterschaft. Beste Chancen hierfür hat der noch ungeschlagene KSV Wollmatingen, der auch bei der KG Wurmlingen/Tuttlingen als Favorit in der Tuttlinger Stadionhalle auf die Matte geht. Hochspannung ist am Bodensee angesagt, wenn der KSV Allensbach im Verfolgerduell den KSV Winzeln erwartet. Neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt schöpft der StTV Singen nach dem knappen 20:19 Sieg über den KSV Vöhrenbach. Mit einem weiteren Erfolg beim Schlusslicht AV Sulgen II wären die Hohentwiel-Ringer die Abstiegssorgen vorerst los. Nicht aber der AVS II. Für den KSV Vöhrenbach steht gegen den KSV Taisersdorf II viel auf dem Spiel. Der Verlierer jedenfalls geht schweren Zeiten entgegen. Mit einem knappen Ausgang wird in der Fritz-Kien-Sporthalle in Trossingen gerechnet, wenn der heimische KSV die KG Nendingen/Mühlheim II empfängt.

Bezirksklasse:

Weiterhin spannend geht es in der oberen Tabellenhälfte zu. Nach sieben Kampftagen hat noch die Hälfte der Vereine Titelchancen. Durch das 17:16 bei der KG Baienfurt/Friedrichshafen II hat der VfK Radolfzell erstmals die Spitze übernommen. Diese müssen die Bodensee-Ringer nun gegen Schlusslicht KSV Taisersdorf III verteidigen. Verfolger KSV Gottmadingen II wird da von den Oberschwaben ganz anders gefordert. Eine Punkteteilung ist durchaus drin, was wiederum den Radolfzellern gefiele. Klammheimlich hat sich der AV Hardt II zu einem Spitzenteam gemausert, wozu auch der 19:14 Derby-Sieg gegen den KSV Winzeln II beitrug. In dieser Verfassung ist den Hardtern auch beim AC Villingen ein doppelter Punktgewinn zuzutrauen. Der KSV Winzeln II kann den Anschluss zur Spitze mit einem Erfolg über den KSK Furtwangen II wahren. Der AV Hornberg will gegen den AB Aichhalden III seinen Heimvorteil nutzen, um die Gäste von Rang sechs zu verdrängen.

Bildtext: Banger Blick auf den Kampfrichter oder die Anzeigetafel.

Text und Bild: Lothar Herzog

 

 

 

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