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Mädels holen bei DM unerwartet Sieg in Länderwertung

09.06.2018: Für eine angenehme Überraschung sorgten die Kadettinnen des Südbadischen Ringerverbandes (SBRV) bei den Deutschen Meisterschaften in Rostock-Warnemünde. Sie holten sich mit 56 Punkten die Länderwertung vor Sachsen (51), Mecklenburg-Vorpommern und Württemberg (je 49).

 Während der erneute Titelgewinn von Sabrina Fischer (ASV Urloffen/65 kg) insgeheim erwartet wurde, so kamen die Vizemeisterschaft von Carolin Kitiratschky (SV Triberg/43 kg) und die Bronzemedaillen von Lea Köpfer (WKG Weitenau-Wieslet/46 kg) und Sophia Schäfle (RKG Freiburg 2000/65 kg) eher unerwartet. Trotz der verpassten Titelverteidigung enttäuschte Jennifer Wagner (TSV Kandern/61 kg) nicht und behauptete sich mit dem dritten Platz erneut auf dem Podest. Fischer zog nach zwei Schultersiegen und einem Überlegenheitssieg souverän ins Finale ein.

Von Jennifer Rösler (AC Ückerath) wurde sie im Kampf um Gold deutlich stärker gefordert als in den Begegnungen zuvor, setzte sich aber verdient mit 4:2 Punkten durch. Sophia Schäfle (RKG Freiburg 2000) hatte es in der Hand, die 65 kg Klasse zu einem Südbadischen Finale zu machen. Sie versäumte dies durch eine knappe 4:5 Niederlage gegen Jennifer Rösler. Die Breisgauerin warf jedoch nicht die Flinte ins Korn und zog durch einen Schultersieg über Tamara Gilberg (RV Haibach) ins kleine Finale ein, wo sie sich durch einen 11:0 Sieg über Lena Rösler (AC Ückerath) Bronze sicherte. Nach dem enttäuschenden frühen Ausscheiden in 2016 wollte es die Tribergerin Carolin Kitiratschky diesmal wissen. In fünf Kämpfen verließ das Energiebündel aus der Kurstadt nur einmal die Matte als Verliererin, gegen die spätere Meisterin Annabella Vogt (SG Weilimdorf) mit 1:7. Dennoch durfte sie sich über Silber mächtig freuen, nachdem sie den erforderlichen Sieg im letzten Kampf gegen Sina Egger (TSV Sulzberg) mühelos mit 11:0 einfuhr. Auch gegen Daria Prieb (ASV Neumarkt), Lina Odendahl (AC Ückerath) und Xenia Paul (SRC Viernheim) war Kitiratschky bei ihrem Schulter- und Punktsiegen nicht gefährdet.

Lea Köpfer kassierte gleich zum Auftakt eine Schulterniederlage gegen Anna Iuliani (KSV Michelstadt), erreichte aber durch ein mit 7:3 gewonnenes Verbandsduell gegen Chiara Hirt (KSV Gottmadingen) den Kampf um Platz drei. Die Bronzemedaille sicherte sich die Weitenauerin durch einen Schultersieg über Angelina Scholl (KSC Graben-Neudorf). Hirt kam durch einen 10:0 Punktsieg über Sabrina Schönemann (RSV Frankfurt/Oder) im Endklassement auf Rang fünf. Jennifer Wagner traf gleich im ersten Kampf auf die spätere Meisterin Elena Sell (TSV Gailbach) und musste sich der Hessin mit 0:6 geschlagen geben. Obwohl damit alle Titelträume frühzeitig vorbei waren, kämpfte sich Wagner durch einen 4:2 Punktsieg über Sabrina Wiederhold (TSV Kottern) ins kleine Finale um Bronze, wo sie nach dramatischem und spannenden Verlauf gegen Gerda Barth (FC Aue) beim 6:6 das bessere Ende für sich hatte. Siebte wurde Janica Meier (WKG Witenau-Wieslet/49 kg), Achte Lea Groß (GR Hausen-Zell/61 kg) und Elfte Ellen-Marie Müller (WKG Weitenau-Wieslet/53 kg). Bei den Schoolgirls (Jahrgang 2005) verpasste Marie Trayer (KSV Appenweier/52) trotz dreier Siege als Vierte Edelmetall. Sie unterlag im Kampf um Platz drei gegen Leonie Matthies (AC Ückerath) auf Schultern. In der gleichen Gewichtsklasse kam Alina Weber (TSV Kandern) unter elf Teilnehmerinnen auf Rang sieben. Mit 76 Kadettinnen und 63 Schoolgirls hatten die Titelkämpfe der weiblichen Jugend zumindest quantitativ eine gute Beteiligung.

2018 DM Maedchen

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