Großer Empfang für Aline Rotter-Focken

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10.08.2021 (DO): Am Dienstag wurde Aline unter tosendem Beifall, mit wehenden Deutschlandflaggen und Blasmusik vor dem Kurhaus in Triberg von ihrer Familie, vielen Freunden und Fans sehr herzlich in Empfang genommen. Seit ihrer Rückkehr aus Tokio hat die erste Goldmedaillen-Gewinnerin im Frauen-Ringen einen wahren Feier- und Interview-Marathon hinter sich und trotzdem strahlte die Wahl-Tribergerin mit der Sonne um die Wette.

Jens Zimmermann führte gekonnt durch das Programm. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Tribergs Oberbürgermeister Gallus Strobel, DRB Präsident Manfred Werner sowie die Olympiasieger aus der Region Hans-Peter Pohl (Olympiasieger 1988 in Calgary/Team/Nordische Kombination,), Georg Hettich (Olympiasieger 2006 in Turin/Nordische Kombination) und Hansjörg Jäkle (Olympiasieger 1994 in Lillehammer/Team/Nordische Kombination).
Entschuldigen ließ sich Christof Duffner (Olympiasieger 1994 in Lillehammer/Team/Skispringen), der im Urlaub weilte. Die Herren nahmen Aline sehr gerne im Kreise der Olympioniken der Region auf. Ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Triberg durfte natürlich nicht fehlen.

Auch LSB Präsidentin Elvira Menzer-Hassis ließ es sich nicht nehmen, Aline Glückwünsche und ein Geschenk vom Landessportbund zu überbringen.

Untermalt wurde der Empfang von tollen Videos über Alines Werdegang, den Kampf um Gold sowie die Siegerehrung in Tokio.
Als Überraschungsgast stand dann plötzlich unter großem Applaus auch Frank Stäbler, Bronzemedaillengewinner von Tokio, auf der Bühne, Aline war sichtlich gerührt, hatten sich die beiden zuletzt doch erst einen Tag vorher in Frankfurt beim großen Empfang der Olympiateilnehmer gesehen. Doch Frank ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Familie nach Triberg zu kommen, um seiner Freundin öffentlich vor knapp 400 Gästen nochmals zu ihrer Goldmedaille zu gratulieren.

Nach zahlreichen Glückwünschen gehörte Aline das letzte Wort auf der Bühne. In einer sehr emotionalen Rede dankte sie ihrer Familie, den Trainern, Sponsoren, Freunden und allen Wegbegleitern.

Anschließend ließ sich Aline in der Menge feiern, verteilte unzählige Autogrammkarten und nahm sich gerne die Zeit für Erinnerungsfotos an diesen großartigen Abend. Auch das Präsidium des Südbadischen Ringerverbandes war mit einer großen Delegation angereist und beglückwünschte Aline zur Goldmedaille. Eine großartige sportliche Karriere, die nun mit einem Sommermärchen endet, besser hätte es Aline nicht machen können und mit ihrer sympathischen Art ist sie die perfekte Botschafterin für den Ringkampfsport, so Ralf Schick, Präsident des SBRV.

Der SBRV wünscht Aline und ihrem Mann Jan alles erdenklich Gute für den neuen Lebensabschnitt, mögen alle gemeinsamen Träume in Erfüllung gehen.

2021 Tokio Aline