Ein toller Auszug aus dem Ringermagazin von Ove Gundersen aus Norwegen. Vielen Dank !

Ove Gundersens größter Beitrag zum Ringersport ist wahrscheinlich das „Wettbewerbssystem“. Hier arbeitet er eng mit seinem guten Freund, Klaus Armbruster, zusammen. Sein System ist in Europa oft im Einsatz. Klaus Armbruster stammt aus dem bedeutendsten Bundesland des Ringsports, aus Baden-Württemberg. Das Bundesland ist so groß, dass es nach dem norwegischen Malestook in drei „Kreise“ unterteilt ist (Nordbaden, Südbaden, Württemberg). Das hat viel mit dem „Kern“ des deutschen Ringens zu tun – dem Mannschaftsringen. Hier gibt es viele Ligen mit Auf- und Abstiegen. Die Ringer können dort gegen Konkurrenten auf ihrem eigenen Niveau antreten, die weder mit der Nationalmannschaft noch mit der deutschen Meisterschaft etwas zu tun haben.Vielleicht auch etwas, worüber man in Norwegen nachdenken sollte?

Der Verein von Klaus Armbruster trägt den Namen „VfK Mühlenbach e.V.“ und ist in Südbaden ansässig. Klaus war 1983 an der Gründung des Vereins beteiligt. Der Verein kämpft sich durch das Ligensystem und hat eine großartige Jugendarbeit. Von den Top-Ringerinnen vertrat Anita Schätzle den Verein Anfang der 2000er Jahre und konkurrierte mit der damals größten Ringerin Lene Aanes. Peter Öhler ist der größte Name bei den Männern und konkurriert heute mit Felix Baldauf.

Zum 40-jährigen Jubiläum gab der Verein ein tolles 100-seitiges Magazin heraus. Die Hälfte des Magazins beschäftigt sich mit dem Jubiläum, der andere Teil ist ein Informationsblatt über die heutigen Ereignisse. Vollgepackt mit Bildern und Texten aus einer reichhaltigen Kinder- und Jugendabteilung. Wer eine Ausbildung im Ringen in Mühlenbach hat, findet sich in dem Vereins-Magazin auf vielen Bildern wieder. Könnte das auch „etwas“ für das norwegische Ringen sein? Wir müssen nicht immer nur über die Allergrößten schreiben.


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Mittwoch, Mai 22, 2024

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